Inzwischen ist ein Jahr seit der formierung der Bürgerinitiative vergangen. Mit viel Herzblut und großem Engagement haben sich etliche Bürger Rastatts den Plänen der Verwaltung, das Natura abzureissen und durch ein Kombibad zu ersetzen entschlossen entgegen gestellt. In zahlreichen Aktionen wurden 3.700 Unterschriften für den Erhalt unserer Bäder gesammelt, doch leider stieß diese beeindruckende Zahl in der Verwaltung und auch bei unseren Oberbürgermeitster Herrn Pütsch auf wenig gegenliebe. Je größer der Zuspruch seitens der Badegäste wurde, desto diffamierender wurde die Arbeit der BI in Abrede gestellt.

Nun soll das Kombibad also allen Widrigkeiten zum Trotz im Schwalbenrain gebaut werden. Am Ende der Saison 2019 schließt unser geliebtes und im weitem Umkreis sehr geschätzte Freibad nach 80 Jahren ein letztes mal seine Pforten.

Einen Teilerfolg jedoch können wir uns immerhin auf die Fahnen schreiben. Die denkmalgeschützten Gebäude des Natura bleiben teilweise erhalten und sollen in den Neubau integriert werden, sowie das 50 m/ 8 Bahnen Becken erhalten bleiben. Das künftige Kombibad erhält 500 m² mehr Wasserfläche. Ein Ergebnis, das ohne den Widerstand der Rastatter Bürger sicher nicht zu verbuchen wäre.

Leider konnte die FuR in der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 19. April noch in letzter Minute auch diesen Teilerfolg noch mals schmälern, indem Herr Barthel im Namen der FuR (Für unser Rastatt) den Antrag einbrachte, der nun vorsieht, das 50 m Sportbecken zu einem Mehrzweckbecken  (50% der Fläche/ 4 Bahnen auch für Nichtschwimmer).

Die Mehrheit der Gemeinderäte schloss sich diesem widersinnigen Plan leider an.